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Gastronomie

8 Tipps für die optimale Erstellung einer Cocktailkarte

8 Tipps für die optimale Erstellung einer Cocktailkarte

Für viele Gastronomiebetriebe sind die Getränke häufig die profitabelsten Artikel auf der Speisekarte. Es ist ganz gleich, ob Sie eine zwanglose Bar oder ein Fine Dining Restaurant besitzen  – die Erstellung einer Cocktailkarte muss gut durchdacht sein, denn Sie haben nur wenige Sekunden Zeit, den Gast von ihrem Angebot zu überzeugen. Je nach Art ihres Gastronomiebetriebes, ist ihre Cocktailkarte nämlich das Aushängeschild ihres Restaurants. In diesem Blog haben wir 8 hilfreiche Tipps für die Erstellung einer Cocktailkarte zusammengefasst und zeigen Ihnen auch, wie unser Kassensystem Lightspeed Restaurant Sie bei der Auswahl der richtigen Cocktails unterstützen kann.

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Sprechen Sie ihre Zielgruppe an

Bevor Sie mit der Erstellung ihrer Cocktailkarte beginnen, sollte Ihnen ihre Zielgruppe bekannt sein. Anhand dieser Informationen stellen Sie dann ihre Getränkekarte zusammen. Sie haben bereits eine grobe Idee, ob Sie ausgefallene Cocktails oder doch eher hochklassige Weine anbieten möchten? Diese Entscheidung hängt in der Regel von ihrem Gastro-Konzept ab. Wenn Sie eher eine angesagte Bar in einem Szeneviertel betreiben, dann wären klassische Cocktails am besten. Damit sprechen Sie einen Großteil ihrer Zielgruppe an. Sollten Sie jedoch ein gehobenes Restaurant besitzen, dann bieten Sie am besten ausgefallene Cocktails an. Sie besitzen noch gar kein Restaurant und befinden sich erst in der Planung? Damit Sie besser einschätzen können, worauf es bei der Eröffnung eines Restaurants ankommt, sind in diesem Blog alle wichtigen Informationen zusammengefasst.

Angebot auf ihrer Cocktailkarte

Ihr Angebot hängt von ihrer definierten Zielgruppe ab. Die Auswahl verschiedener Cocktail-Variationen ist mittlerweile riesig. Fast täglich kommen neue, außergewöhnliche Rezepte aus aller Welt hinzu. Doch Sie müssen nicht jeden Trend mitmachen. Für den normalen Barbetrieb empfehlen sich Cocktails wie Mojito, Caipirinha, Pina Colada, Gin Tonic, usw. Auch alkoholfreie Cocktails sollten auf ihrer Karte nicht fehlen. Wählen Sie vier bis fünf Varianten der beliebtesten Cocktails als alkoholfreie Alternative aus.

Aufbau der Cocktailkarte

Es gibt einige Tricks, die bei der Erstellung bzw. bei den Beschreibungen der angebotenen Cocktails zu beachten sind. Zunächst müssen Sie sich Gedanken über die Auswahl und die Namen ihrer Getränke machen. Wenn Sie das bereits klar definiert haben, dann können Sie sich über den Aufbau ihrer Cocktailkarte Gedanken machen. Da eine gute Cocktailkarte in der Regel zwischen acht bis zehn alkoholhaltige Cocktails und ca. fünf alkoholfreie Cocktails enthält, reicht eine einseitige Getränkekarte aus.

Namenswahl 

Auch die Namenswahl ihrer Cocktails hängt wieder von ihrer Zielgruppe als auch von ihrer Location ab. Haben Sie eine Bar in einem angesagten Szeneviertel, so können Sie eher zu klassischen oder zu ausgefallenen, zum Teil lustigen Namen tendieren. 

Zum Beispiel: Die Blutrünstige Monarchin (Bloody Mary) oder Eine fixe Idee: die Glühbirne (Gin Tonic)

Wenn Sie eine exquisite Bar betreiben, dann sollten Sie sich ausgefallene, aber dennoch edle Namen für die Cocktails aussuchen, die zu ihrer Bar oder ihrem Restaurant passen. Setzen Sie auf Qualität statt Quantität. 

Unser Kunde Fitz´s Bar in Amsterdam hat dies fabelhaft umgesetzt. 

“Genießen Sie stilvolle Cocktails der gehobenen Klasse”, so lautet die Einleitung von Fritz´s Bar, bevor Sie zur Cocktailkarte gelangen. 

Gehobene Cocktail Karte

Beschreibungen ihrer Cocktails 

Normalerweise bestehen Cocktails aus zwei oder mehr Zutaten. Sollten Sie sich also für ausgefallenere Cocktail-Namen entschieden haben, dann sollten Sie unbedingt in der Beschreibung erläutern, welche Alkoholsorten bzw. welche Zutaten dieser Cocktail enthält. Der Schlüssel zum Erfolg heißt hier: Kurz und knapp. Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Zutaten und schmücken Sie die Beschreibungen nicht mit einem unnötigen Wortspiel.

Preisgestaltung der Cocktailkarte

Bevor Sie sich Gedanken über die Preisgestaltung machen, sollten Sie den korrekten Wareneinsatz berechnen, bzw. sich über ihre gewünschte Gewinnspanne Gedanken machen.

Jede Kalkulation beginnt mit der Berechnung des Wareneinsatzes. Stellen Sie die benötigten Zutaten für ihre Cocktails zusammen und hinterlegen den jeweiligen Warenwert. Bei einem klassischen Cocktail rechnet man in etwa mit einem Wareneinsatz von ungefähr 1,80 € – darin enthalten sind 4 cl der jeweiligen Spirituose sowie je nach Getränk Filler, Limette und Eis.

Beispiel

Flasche Gin (25 €/0,7 l), 4 cl pro Getränk = 1,50 €

+ Tonic Water (1,50 €/Liter), 16 cl pro Filling = 0,17 €

+ Limette & Eis Pauschale =  0,10 € 

=  Wareneinsatz 1,77 €

x 5

 = 8,85 €

+ individueller Aufschlag

= Endpreis

Keine Lust auf eine manuelle Berechnung?

Nutzen Sie unseren kostenlosen Wareneinsatzrechner. Er berechnet jede einzelne Zutat, analysiert die gewünschte Gewinnspanne und berechnet dann die Kosten

Nachdem Sie ihre Preise berechnet haben, können Sie sich über die Darstellung der Preise Gedanken machen. Die Staffelung bzw. Nennung der Preise ist immer ein heikles Thema. Vermeiden Sie die Staffelung: “günstig bis teuer”. So steigern Sie die Fokussierung auf den Preis. Mischen Sie also teure Cocktails mit etwas preiswerteren, das erschwert den Preisvergleich. So rückt der Schwerpunkt wieder mehr aufs Angebot.  

Zudem gibt es psychologische Kniffe wie den sogenannten Ankereffekt. Diese Tipps helfen, die Bestellquote für gewinnbringende Cocktails in die Höhe zu treiben. Platzieren Sie also gewinnbringende Cocktails möglichst weit oben, dann erscheinen die darunter folgenden günstigeren Cocktails nochmal etwas preiswerter. 

Welche Alkoholsorten gehören zur Grundausstattung?

Sie haben sich also Gedanken über ihre Zielgruppe als auch über ihr Angebot gemacht? Dann kommen wir nun zu dem Abschnitt, bei dem Sie sich Gedanken über die Grundausstattung der Alkoholsorten machen. Welche Arten von Alkohol sollten Sie immer auf Lager haben? Um alle gängigen Cocktails abdecken zu können, bedarf es einer gewissen Basis an Alkohol. Die folgenden Spirituosen sollten Sie jederzeit auf Lager haben: 

  • Tequila: Frozen Margarita, Paloma, Sangrita, Mexicana, Tequila Sunrise
  • Wodka: Vodka Martini, Cosmopolitan, Moscow Mule, Bloody Mary
  • Gin für gute Cocktails wie: Gin Tonic, Gimlet, Martini, Negroni, Gin Basil Smash
  • Weißer Rum: Beliebte Cocktails mit weißem Rum: Mojito, Daiquiri, Piña Colada
  • Brauner Rum für die Cocktail Klassiker: Mai Tai, Dark & Stormy, Rum Old Fashioned
  • Bourbon & Scotch Whisky: Whisky Sour, Old Fashioned, Manhattan
  • Cognac/Brandy: Cocktails mit Cognac/Brandy sind zum Beispiel: Side Car, Alexander, Vieux Carré, Horse´s Neck
  • Wermut: Manhattan, Americano, Negroni, Rob Roy, Boulevardier

Reduzieren Sie die Lebensmittelverschwendung bei der Erstellung ihrer Cocktailkarte

Das Thema Lebensmittelverschwendung reduzieren rückt immer mehr  in den Fokus. Besonders in der Gastronomie wird häufig viel zu viel weggeworfen. Auch bei der Erstellung ihrer Cocktailkarte können Sie auf die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung achten. 

  • Planen Sie ihren Einkauf 
  • Regional und saisonal kaufen – Mut zum unperfekten Obst & Gemüse
  • Lagern Sie ihr Obst und Gemüse richtig
  • Nutzen Sie gefrorenes Obst und Gemüse

Planen Sie ihren Einkauf 

Ihre Cocktailkarte ändert sich in der Regel ein, vielleicht zweimal im Jahr. Also bleiben die Zutaten fortlaufend gleich. Nutzen Sie ein datengetriebenes Kassensystem wie Lightspeed Restaurant, um ihren Einkauf bestmöglich zu kalkulieren. Das Kassensystem gibt anhand gesammelter Daten wieder, an welchen Tagen sich ihre angebotenen Cocktails am besten verkaufen – vermutlich am Wochenende. Anhand dieser Daten können Sie ihren Einkauf planen. Also gehen Sie bestmöglich Freitagvormittag einkaufen, sodass ihre eingekauften Lebensmittel frisch sind und sich über das komplette Wochenende halten. So vermeiden Sie, dass Lebensmittel aufgrund von Verdorbenheit entsorgt werden müssen.

Regional und saisonal kaufen

Um regionale Zutaten zu kaufen, gehen Sie am besten auf Wochenmärkte oder zu einem nahegelegenen Bauern, der regionale Produkte anbietet. Regionales Obst und Gemüse zu kaufen bringt außerdem den Vorteil, dass die Lebensmittel in der Regel unverpackt sind! Das ist zum einen gut für die Umwelt, da Obst und Gemüse meistens in Plastikverpackungen umverpackt ist, aber zum anderen können Sie die Menge kaufen, die sie wirklich benötigen. So vermeiden Sie, dass Sie zu viel kaufen, was am Ende höchstwahrscheinlich im Müll landet. Scheuen Sie nicht, auch mal zu unperfekten Obst und Gemüse zu greifen. Nur weil einige Früchte ggf. die ein oder andere Druckstelle haben oder deformiert sind, heißt es nicht, dass diese nicht mehr gut sind und weggeworfen werden müssen. Solange die Lebensmittel nicht verdorben sind, können sie in jedem Fall benutzt werden. 

Lagern Sie das Obst und Gemüse für ihre Cocktails richtig

Wussten Sie, dass Tomaten nicht in den Kühlschrank gehören? Und dass Äpfel und Avocados nicht neben Broccoli gelagert werden dürfen? Das ist Fakt! Da Sie jedoch für Cocktails nicht allzu viel Obst und Gemüse brauchen, haben wir für Sie die wichtigsten Tipps für eine optimale Lagerung der Cocktail Zutaten zusammengestellt. Für eine ausführliche Lagerhaltung aller Obst- und Gemüsesorten, schauen Sie sich den folgenden Artikel an. 

Für einen Gin Tonic benötigen Sie beispielsweise Gurke und Kräuter: 

Gurken waschen Sie nach dem Kauf am besten ab, trocknen sie und wickeln sie in ein Tuch ein. So hält sich das Gemüse etwa fünf Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. 

Frische Kräuter werden am besten in deiner Plastikbox im Kühlschrank aufbewahrt. 

Für einen Sex on the Beach benötigen Sie Früchte wie Ananas oder Mango. Diese Früchte fühlen sich bei normaler Zimmertemperatur am wohlsten. Sind diese noch nicht besonders reif, lassen Sie sie am besten im Körbchen nachreifen. 

Erdbeeren hingegen müssen auf jeden Fall in den Kühlschrank. Keime und Bakterien setzen sich in Windeseile auf die empfindliche Oberfläche der Früchte. Im Anschluss sind Erdbeeren nicht mehr verwendbar. 

Obst und Gemüse, das in den Kühlschrank gehört:

Gemüse: Kohlrabi, Lauch, Artischocken, Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel, Karotten, Radieschen, Salat, Spinat, Spargel, Paprika, Gurken

Obst: Äpfel, Birnen, Kiwis, Nektarinen, Pflaumen, Pfirsiche, Tafeltrauben, Aprikosen, Erdbeeren, Feigen, Kirschen

Obst und Gemüse, das NICHT in den Kühlschrank gehört:

Gemüse: Auberginen, Kartoffeln, Tomaten, Zucchini, Grüne Bohnen, Kürbis

Obst: Ananas, Avocados, Bananen, Granatäpfel, Mangos, Papayas, Zitrusfrüchte

Nutzen Sie gefrorenes Obst und Gemüse

Sie haben zu viel eingekauft? Kein Problem! Die meisten Obst- und Gemüsesorten lassen sich unverarbeitet einfrieren. Am besten schneiden Sie die Lebensmittel vorher schon klein und frieren sie portionsweise ein, so können Sie bei Bedarf darauf zurückgreifen. Und das Gute ist: Geschmack und Vitamine bleiben erhalten. Sollten Sie beispielsweise saisonales Obst und Gemüse bei der Erstellung ihrer Cocktailkarte mit eingeplant haben, dann bietet sich die Gefriermethode gut an. Denn wie Sie wissen, gibt es saisonale Lebensmittel nur zu einem bestimmten Zeitpunkt. Kaufen Sie daher die benötigte Menge ein, portionieren  und frieren sieein. Sobald Sie die benötigten Lebensmittel nicht mehr frisch einkaufen können, greifen Sie auf ihre Reserven im Tiefkühlfach zurück. 

Trends im Blick behalten 

Die Variationen der Cocktails sind mittlerweile weitreichend. Durch neue Geschmacksnoten und moderne Variationen sind mittlerweile ganz neue Geschmacksrichtungen möglich. In den vergangenen Jahren ging der Trend stark zum Gin. Mittlerweilesteht Tequila mehr im Fokus. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass es bei Cocktails auf die passenden Grundzutaten ankommt. Halten Sie daher Ohren und Augen offen und verpassen Sie aktuelle Trends nicht. Spricht Sie die ein oder andere neue Cocktail-Variation an, dann scheuen Sie nicht, sie mit auf ihre Cocktailkarte zu nehmen. 

Richtlinien bei dem Alkoholverkauf

Um Alkohol zu verkaufen, muss man gewisse Richtlinien befolgen und Lizenzen besitzen. Die Beschaffung dieser Lizenzen kann kompliziert sein. Als erstes benötigen Sie eine Gaststättenkonzession (Schanklizenz). 

Gaststättenkonzession/Schanklizenz

Es überrascht nicht, dass eine Schanklizenz eine der wichtigsten rechtlichen Voraussetzungen für den Verkauf von Alkohol in Deutschland ist. Um die Lizenz beantragen zu können, müssen Sie einen Miet- oder Pachtvertrag für die Räume vorweisen, in dem die Eröffnung ihres Restaurants/ihrer Bar geplant ist. Die Konzession ist gleichermaßen sowohl an die Person als auch an die gewählte Lokalität gebunden. Zu diesem Zweck sind mehrere Unterlagen erforderlich:

  • Aktuelles polizeiliches Führungszeugnis
  • Gewerbeanmeldung
  • Auszug aus dem Gewerbezentralregister
  • Gesundheitszeugnisse für Sie und ihre Angestellten
  • Kopie des Miet- oder Pachtvertrags für das Objekt, in dem Sie ihre Bar eröffnen werden
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt
  • womöglich weitere Dokumente

Die Auflagen, die man hierfür als selbständiger Gastronom zu erfüllen hat, sind im Gaststättengesetz geregelt. Das Ordnungsamt ihrer Stadt oder Region ist der richtige Ansprechpartner, um herauszufinden, wie Sie die Ausschankgenehmigung beantragen.

Dies mag auf den ersten Blick aufwendig erscheinen, doch sind erstmal alleverlangten Nachweise und Dokumente eingereicht, steht der eigenen Schankerlaubnis nichts mehr im Wege.

Die Kosten für eine Schanklizenz richten sich nach dem steuerpflichtigen Wert Ihrer Gewerbeimmobilie. In jedem Fall müssen Sie sowohl eine Antragsgebühr als auch eine jährliche Gebühr entrichten. Je höher der steuerpflichtige Wert Ihres Lokals ist, desto höher sind auch die Gebühren für eine Alkoholausschanklizenz.

Erfahren Sie alles rund um die wichtigsten Marketing-Techniken und -Strategien, die Sie für die Erstellung ihrer Cocktailkarte nutzen können.

Wir hoffen, dass Sie einige hilfreiche Tipps aus diesem Blogbeitrag mitnehmen können und wir Ihnen bei der Erstellung ihrer Cocktailkarte helfen konnten. 

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