Verbraucher-Umfrage: Restaurants in Zeiten von Corona

Verbraucher-Umfrage: Restaurants in Zeiten von Corona

Haben sich durch die Lockdowns und dem ständigen Tragen von Masken Ihre Essgewohnheiten geändert? Im Rahmen einer Umfrage haben wir 1000 Belgiern und 200 Schweizern auf den Zahn gefühlt, um genau das herauszufinden. Wie oft gehen Sie während Corona auswärts essen? Was erwarten Sie von der bevorstehenden Urlaubssaison und der Gastronomie? Die wichtigsten Ergebnisse haben wir für Sie zusammengefasst.

Einige Schlüsselergebnisse (bitte beachten Sie, dass die Umfrage vor der Ankündigung neuer gesundheitlicher Einschränkungen durchgeführt wurde, die zur teilweisen oder vollständigen Schliessung von Restaurants in der Schweiz und in Belgien führten):

  • Für ein Drittel der belgischen und 27% der schweizerischen Befragten führte COVID-19 zu einem Anstieg von Liefer- und Abhol-Bestellungen.
  • Ein Viertel der Belgier und 38% der Schweizer sagen, dass der Restaurantbesuch nicht mehr so viel Spass macht, wie vor COVID-19.
  • Nur 7% der Belgier und 4 % der Schweizer planen, während der Festtage auswärts essen zu gehen (falls Gastro-Betriebe wieder öffnen dürfen).
  • Etwas mehr als ein Viertel der belgischen (29%) und schweizerischen (28%) Befragten wären bereit, in den Ferien auswärts zu essen, wenn der Abstand von eineinhalb Metern zwischen den Tischen gewährleistet wäre.

 

Vorbestellungen und Click & Collect sind in der Gastronomie während Corona wichtiger als je zuvor

Bereits vor COVID-19 befand sich die Zahl an Bestellungen bei Lieferdiensten auf dem Aufwärtstrend. Ein Trend, der durch das Einsetzen der Pandemie nur noch verstärkt wurde: Immer mehr Menschen lassen sich Ihr Essen liefern und Uber Eats erlebte jüngst einen massiven Zuwachs an Fahrern

Dies spiegelt sich auch in unserer Umfrage wider.

Mehr als 30 % der belgischen Befragten geben an, dass sie mehr Liefer- und Abholbestellungen aufgeben als vor COVID-19, darunter 11 %, die angeben, dies zur Unterstützung der lokalen Gastronomie zu tun. In der Schweiz geben fast 27% der Befragten an, dass sie ihre Nutzung von Bringdiensten und Click & Collect verstärkt haben, wobei 6% dies explizit zur Unterstützung von lokalen Betrieben getan haben.

Im Zuge der Pandemie begannen auch viele Gourmet-Restaurants mit der Lieferung Ihrer Mahlzeiten an Ihre Gäste. 15% der Belgier und 17% der Schweizer würden diese Art von Essen bestellen, wenn es günstiger wäre, wobei 12% der Belgier und 9% der Schweizer einen schicken Essenskorb für zu Hause in Betracht ziehen würden, wenn er mit Dekoration geliefert würde.

 

Zu Hause kochen in der Ferienzeit

Angesichts der Ungewissheit, ob die Restaurants in dieser Urlaubszeit überhaupt wieder öffnen werden, gibt die überwältigende Mehrheit der Befragten an, dass sie das Weihnachtsessen zu Hause vorbereiten werden, unabhängig davon, ob die Restaurants wieder öffnen oder nicht.

Dieser Trend ist nicht nur in Belgien, sondern auch in Deutschland (88%), den Niederlanden (77%) und der Schweiz (83%) zu beobachten. 

Dennoch planen mehr als 15% der belgischen und 6% der schweizerischen Befragten, einen Liefer- oder Abholdienst für Mahlzeiten in Anspruch zu nehmen, eine Gelegenheit für Gastronomen, auf einen Lieferdienst umzusteigen.

 

Viele Restaurantgäste halten Corona-Massnahmen für übertrieben

Mehr als ein Viertel der Belgier und mehr als ein Drittel der Schweizer berichten, dass der Restaurantbesuch in Zeiten von Corona weniger angenehm sei als vor der Pandemie. Die Gründe dafür sind oftmals die Massnahmen zur sozialen Distanzierung, das Tragen von Masken und das regelmässige Desinfizieren, was 7 % der Belgier und 18 % der Schweizer für zu restriktiv empfinden. Darüber hinaus nannten 10 % der belgischen und schweizerischen Befragten die Angst vor einer Ansteckung als weitere Erklärung für die geminderte Freude am Restaurantbesuch.

Im Rahmen der Studie konnten wir auch Restaurantinhaber dazu befragen, wie sie mit der Krise zurechtkommen. Der Corona-bedingte Rückgang der Restaurantbesucher in der Gastronomie hat es vielen Betreibern ermöglicht, sich auf andere Aspekte des Betriebs zu konzentrieren. Zum Beispiel konnte sich das Restaurant Commotie in Gent der Überarbeitung der Speisekarte widmen und ein neues Konzept seiner Marke aufstellen.

 

Die Bedeutung der Digitalisierung in der Gastronomie nach Corona

Trotz allem gibt es optimistische Anzeichen dafür, dass die Besucherzahlen in Restaurants über die Feiertage wieder steigen werden. Die Grundvoraussetzung dafür ist die Einhaltung aller Auflagen und Sicherheitsvorkehrungen. Andere wichtige Punkte, die Verbraucher dazu bewegen, ein Restaurant zu besuchen, sind die folgenden:

  • Die Möglichkeit, einen Tisch im Voraus zu reservieren, um Warteschlangen zu vermeiden (20 % der Belgier und 11 % der Schweizer)
  • Die Möglichkeit, über eine App bestellen und bezahlen zu können (5 % der Belgier und 6 % der Schweizer)
  • Die Möglichkeit, über einen QR-Code am Tisch auf die Online-Speisekarte zugreifen zu können (8 % der Belgier und 7 % der Schweizer)

Es ist daher wichtig, dass die Gastronomen die technologischen Mittel einsetzen, die es ihnen ermöglichen, sich an diese neue Realität anzupassen und ihre Kunden über verschiedene Kanäle zu bedienen. Die Bereitstellung auf Plattformen von Drittanbietern, die Implementierung eines Click-and-Collect-Systems oder die Investition in eine E-Commerce-Plattform sind alles Möglichkeiten, die Online-Präsenz zu erhöhen und während dieser Pandemie mehr Einnahmen zu generieren. 

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Gästedaten-Erfassung leicht gemacht!

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