Den Lieferservices gehört die Zukunft. Das sind die Gründe.

Den Lieferservices gehört die Zukunft. Das sind die Gründe.

Das Ausliefern von Mahlzeiten ist für Restaurants, die ihre Umsätze erhöhen wollen, eine weitverbreitete Methode. Das bedeutet allerdings nicht, dass bei der Einführung dieses Services keine Herausforderungen zu bewältigen wären. Angst braucht aber niemand zu haben, weil 2020 wirklich ein grossartiges Jahr für die Einrichtung dieses Dienstes ist. Der Lieferservicebereich ändert sich schnell und in diesem Artikel erklären wir, wie und warum er sich entwickeln wird.

Lieferservices ändern die Art und Weise, wie wir mit Essen umgehen

Heutzutage ist es möglich, so gut wie alles über das eigene Smartphone zu finden: Liebe, medizinische Beratung oder Lieferservices. Aufgrund der Tatsache, dass Verbraucher im wahrsten Sinne des Wortes nur eine Fingerspitze von der Welt entfernt sind, erwarten sie Komfort.

Das exponentielle Wachstum der Lieferservicebranche belegt das. Daten aus dem MCA Foodservice Delivery Report zufolge hatte die Branche 2018 einen Wert von 8,1 Mrd. Pfund und dieser Wert wird im Jahr 2021 auf 9,8 Mrd. Pfund steigen. 60 % der Erwachsenen im Vereinigten Königreich sind regelmässige Nutzer von Lieferservice-Apps.

Als rasant wachsender Bereich innerhalb der Gastronomiebranche steht das Ausliefern dem Essen-gehen in nichts nach. In Zukunft hat es das Potenzial, Essen-gehen oder Take-away den Rang abzulaufen.

Laut Statistica verzeichneten die Lieferservices im Vereinigten Königreich im Jahr 2017 12,7 Millionen Nutzer. Diese Zahl wird voraussichtlich bis 2023 noch weiter auf 20,4 Millionen Nutzer steigen.

Zuwächse bei der Reichweite und bei der Effizienz von Lieferservices, die als Drittparteien auftreten, wie Just Eat, Deliveroo und UberEats, haben dieses Wachstum möglich gemacht.

Auch die Demografie spielt eine Rolle. Millenials, die erwachsen werden und Familien gründen, greifen aus Bequemlichkeit zunehmend auf Lieferservice-Apps zurück. Die Zahlen sprechen eine ähnliche Sprache: Über 50 % der Lieferservice-App-Nutzer sind zwischen 25 und 44 Jahre alt. Daran wird sich kurzfristig wohl auch kaum etwas ändern.

Geisterküchen (Dark Kitchens) lassen Barrieren bei der Essenslieferung verschwinden

Wenn Restaurants einen Lieferservice anbieten, riskieren sie die Überforderung ihres Küchenpersonals und das Ruinieren der Kundenerfahrung. Deswegen entscheiden viele sich für den Einsatz von Geisterküchen. Die einzige Funktion dieser externen Küchen ist es, Bestellungen zuzubereiten, die über Lieferservice-Apps eingehen, die als Drittparteien auftreten.

Deliveroo hat dieses Konzept besser als jede andere Plattform, die als Drittpartei auftritt, perfektioniert. Deliveroo hat im ganzen Land, insbesondere in London, Geisterküchen eingerichtet, sodass Restaurants ihren Lieferservice betreiben und wachsen können, ohne das Personal am eigenen Standort zu überfordern.

Geisterküchen eröffnen den Markt für Restaurants, die von einem Lieferservice profitieren, aber die damit zusammenhängenden Folgen umgehen möchten: Letzteres beinhaltet in erster Linie die Verwaltung der Fahrerflotte und das Risiko, dass dadurch indirekt die Restauranterfahrung der Gäste vor Ort gestört wird.

Das Londoner Restaurant The Regency Club war mit der Vergrösserung seines Kundenstamms erfolgreich, ohne dass dadurch die Restauranterfahrung vor Ort in irgendeiner Weise beeinträchtigt wurde.

Mit Drohnen wird der Lieferservicebereich erst richtig abheben

Geschichten über Drohnen, die unser tägliches Leben revolutionieren werden, machen schon seit Jahren die Runde, jedoch bleiben die über unseren Städten ausschwärmenden surrenden Flotten bisher noch am Boden, also Theorie. Droneii.com prophezeit dem globalen Drohnenmarkt jedoch ein Wachstum von 14 Mrd. Dollar auf über 43 Mrd. Dollar im Jahr 2024. In diesem Markt werden Drohnenlieferungen das am schnellsten wachsende Segment sein.

Anfangs des Jahres hat UberEats Pläne bekanntgegeben, nach denen das Unternehmen Drohnen für die Auslieferung von Lebensmitteln einsetzen möchte. Es hat hierfür sogar seine eigenen Modelle entwickelt.

Mit einer maximalen Flugzeit von nur acht Minuten sind Drohnen bisher (noch) nicht in der Lage, die gesamte Lieferstrecke zurückzulegen. Die UberEats-Drohnen werden stattdessen Lebensmittelbestellungen in einem bestimmten Bereich ablegen, wo Kuriere sie abholen und bis zur Haustür liefern.

In Island ist es dem Drohnenlieferbetrieb Aha gelungen, die isländischen Transportbehörden davon zu überzeugen, Lieferdrohnen den Flug über Reykjavik zu gestatten. Nutzer können Waren – einschliesslich Mahlzeiten – über eine App bestellen und diese direkt in ihre Gärten liefern lassen. Wenn das nicht bequem ist!

 

 

 

Integrierte Liefersoftware wird intuitiver und optimiert

Bis vor Kurzem haben viele Anbieter von Lieferservices wahre „Tablet-Farmen“ angelegt, da sie gezwungen waren, Bestellungen von unterschiedlichen Lieferservice-Apps von verschiedenen Plattformen mithilfe separater Tablets zu bearbeiten. Da Integrationen und APIs effizienter werden, verschwindet auch dieses Problem mehr und mehr.

Mit Lightspeed Delivery beispielsweise kannst du Lieferservice-Plattformen wie Just Eat, Deliveroo und UberEats direkt in dein ePOS integrieren. Eingehende Bestellungen dieser separaten Apps können allesamt von einer Bedienoberfläche aus bearbeitet werden: Lightspeed Restaurant ePOS.

All deine Lieferbestellungen können auf einem einzigen intuitiven Bildschirm organisiert werden – die Einrichtung eines Lieferservices war noch nie so einfach.

Lass dich nicht abhängen.

Nach der Lektüre dieses Artikels hoffen wir, dass du weisst, was dich in den kommenden Jahren erwartet. Die Dinge ändern sich in dieser Branche schnell. Es ist immer gut, vorbereitet zu sein! Für mehr Informationen zur Einrichtung eines skalierbaren Lieferservices findest du hier zusätzliche Expertentipps.

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